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Liebe Leser,
Rainer Trummer,
Chefredakteur
sicher wird Ihnen bei unserer aktuellen Ausgabe das neue Titelbild aufgefallen sein. Anstelle des Schriftzugs „AUTOCAD Magazin“ sehen Sie nun das neue Logo „AUTOCAD & Inventor Magazin“. Nachdem wir das Inventor Magazin in das AUTOCAD Magazin integriert haben, wollen wir diesen Schritt auch mit einem neuen Logo deutlich machen. Die Inventor-Heftstrecke finden Sie jetzt nicht mehr am Ende des Magazins, sondern als integraler Bestandteil im ersten Heftdrittel.
Wir sind uns sicher, dass dies der richtige Weg ist. Zum einen kommt in vielen Entwicklungsprojekten nicht nur die Inventor-Familie zum Einsatz, die Konstrukteure arbeiten vielmehr auch mit AutoCAD und anderen Autodesk-Lösungen wie 3ds Max und wollen in unserem Magazin lesen, wie die Programme zusammenarbeiten und was beispielsweise beim Datenaustausch zu beachten ist.
Zum anderen lassen sich Konstruktionsprozesse nicht mehr starr nach Einsatzgebieten wie Maschinenbau, Architektur, Tiefbau oder GIS trennen. Vielmehr müssen die Entwickler in großen Projekten die Daten aus den unterschiedlichen Disziplinen möglichst problemlos austauschen können.
Ein Beispiel: Mit Autodesk Inventor konstruiert man Rolltreppen und Lifte. Diese 3D-Daten werden im Sinne von durchgängigen Prozessen auch für die Gebäudeplanung benötigt. Ein funktionierender Datenaustausch mit Architektur- und BIM-Anwendungen (Building Information Modeling) wie Autodesk Revit ist deshalb unverzichtbar. Künftig müssen in den unterschiedlichen Branchen die verschiedenen Softwarelösungen im Blick auf einen funktionierenden Gesamtprozess noch stärker vernetzt werden. Industriekunden stehen beispielsweise vor der Herausforderung, Anlagen- und Gebäudeplanung durchgängiger miteinander zu verknüpfen. Bei der digitalen Fabrik kommen darum nicht nur die mechanische und elektrische Konstruktion zum Einsatz, auch die Planung des Fabrikgebäudes gehört dazu. Deshalb müssen sich MCAD- und AEC-Lösungen reibungslos miteinander verzahnen lassen.
Mehr und mehr wird in Projekten auch die Hochbauplanung mit den Disziplinen GIS und Tiefbau verknüpft. Ein Bauwerk, das die Verbindung zwischen Straßen- und Ingenieurbau am deutlichsten verkörpert, ist eine Brücke. Hier treffen die Merkmale der Tiefbauplanung und der Hochbaukonstruktion aufeinander. Autodesk stellt sich dieser Aufgabe und bietet nun mit Bridge Builder und Bridge Modeler Konstruktionshilfen dafür an.
Der Brückenkörper aus der Revit-Planung lässt sich so an AutoCAD Civil 3D zurückgeben und steht nun in diesem Werkzeug für die Verkehrswegeplanung zur Verfügung. Das Building Information Modeling dehnt sich damit zunehmend auf die Bereiche GIS und Tiefbau aus.

Ihr

Rainer Trummer, Chefredakteur


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