Euchner zeigt codierbare Türzuhaltung

Euchner, Experte für Maschinensicherheit, präsentierte auf der Hannover Messe im April eine transpondercodierte Türzuhaltung. Die CTM eignet sich speziell für den Einsatz an kleinen und leichten Türen und Klappen.

„Industrie 4.0“ gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch auf dem Gebiet der industriellen Sicherheitstechnik. Eine Entwicklung, der die kommunikativen und intelligenten Fähigkeiten des CTM Rechnung tragen: Sie lassen sich bequem in Reihe schalten und ermöglichen zusätzlich eine Datenübertragung an die übergeordnete Steuerungsebene.

Türzuhaltungssystem CTM

Die Türzuhaltung CTM lässt sich dank ihrer äußerst geringen Abmessungen von 120 x 36 x 25 Millimeter besonders leicht in das Maschinendesign integrieren. Der innovative Elastomer-gelagerte Kugelbetätiger gestattet die Absicherung von Türen mit extrem kleinen Schwenkradien. Für den Konstrukteur bietet dieses Zuhaltungskonzept die maximale Flexibilität.

Die bistabile Zuhaltefunktion des neuen Sicherheitsschalters CTM sorgt dafür, dass die Zuhaltung bei Stromausfall oder beim Abschalten der Anlage in ihrem aktuellen Zustand verbleibt. Die Tür bleibt also zugehalten, wenn Sie vorher bereits zugehalten war oder lässt sich beliebig öffnen und schließen, wenn die Zuhaltung vorher nicht aktiviert war. Ein unbeabsichtigtes Einschließen von Personen bei Stromausfall ist somit nicht mehr möglich.

Blick auf Industrie 4.0

Zukunftssicherheit im Hinblick auf Industrie 4.0 bietet der CTM durch seine intelligenten kommunikativen Fähigkeiten. So lässt er sich ganz einfach mit anderen Euchner-Geräten in Reihe schalten. Die integrierte Schnittstelle ermöglicht zudem die Anbindung an das neue Euchner-Auswertegerät ESM-CB, das die Daten dann via IO-Link an die übergeordnete Steuerungsebene weitergibt.

Für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie schicken die Sicherheitsspezialisten von Euchner neben der Standardausführung auch eine Hygieneausführung des CTM ins Rennen. Bei dieser Variante werden ausschließlich lebensmittelkonforme Materialien verbaut, sämtliche Kunststoffe sind beispielsweise nach der EU-Verordnung Nr. 10 / 2011 zugelassen. Mit ihren glatten Oberflächen, abgerundeten Kanten und gegenüber Reinigungsmedien resistenten Materialien eignet sich diese Variante speziell für den Einsatz in der Lebensmittel- und Verpackungsbranche.

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