Metallischer 3D-Druck auf der Messe AMX

Die Messe AMX – Additive Manufacturing Expo - findet vom 6. bis 7. März im schweizerischen Luzern statt. Sie gilt als wichtige Fachmesse für professionellen 3D-Druck. Die zur Rheinmetall Automotive gehörende Solidteq GmbH nimmt zum ersten Mal teil und stellt in Halle 2 auf Standplatz F 2208 neuartige Lösungen zum 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen vor. Angesprochen werden damit vor allem die Automobilindustrie und der Maschinenbau.

Auf dem rund 12 Quadratmeter großen Messestand sind hauptsächlich Exponate zu sehen, die die breite Wertschöpfungskette des Unternehmens beschreiben. Die Ausstellung veranschaulicht dabei die vier Projektphasen, die das Start-Up aus einer Hand anbietet. Diese reichen von der Planung über die Entwicklung eines 3D-Modells über den Druck bis hin zur mechanischen Nachbearbeitung und Qualitätssicherung der Werkstücke.

Dazu Ralf Dahmen, Leiter Vertrieb: „Auf der AMX möchten wir unser Know-how und das Portfolio der Solidteq einem breiten Markt vorstellen. Mit unserer Ausstellung sprechen wir ein breites, interessiertes Publikum, potenzielle Neukunden sowie bestehende Kunden an. Unser Ziel ist es, die konstruktive Freiheit, Zeiteinsparung und Kostenreduzierung zu vermitteln, die eine additive Fertigung in dieser Schlüsseltechnologie mit sich bringt.“

Als Teil des international tätigen Automobilzulieferers ist Solidteq seit mittlerweile sechs Jahren auf das Selective Laser Melting-Verfahren (SLM) spezialisiert und wurde erst kürzlich als Start-up von Rheinmetall Automotive ausgegliedert, um sein Know-how auch externen Kunden anbieten zu können. Dabei offeriert das Unternehmen umfangreiche Fähigkeiten in der additiven Fertigung und mechanischen Bearbeitung und kombiniert dies mit weitreichendem Know-how in Prototypen-Entwicklung und Simulation.

Der 3D-Druck ist als innovative Schlüsseltechnologie in verschiedenen Industriezweigen praktisch anwendbar. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich vom zeitlich schnell realisierbaren Prototypenbau bis zur Herstellung von Kleinserien. Das Verfahren stieß von Anfang an auf großes Kundeninteresse. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, hat Solidteq in diesem Jahr bereits weitere SLM-Anlagen an seinem Produktionsstandort Neuss in Betrieb genommen.

Die Vorteile des Druckverfahrens liegen in der teilweise extremen Zeitersparnis: Kunden erhalten über CAD-Daten schnell ein voll funktionsfähiges Produkt, das in Qualität und Materialgefüge mit einem Produkt aus einer Serienproduktion vergleichbar ist. Neben den gleichbleibenden Materialeigenschaften und einem verkürzten Herstellungsprozess ergeben sich außerdem Möglichkeiten der Erschließung von Innovationspotenzialen und eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Dazu Dahmen: „Wir verstehen uns als Vorreiter und Treiber dieser innovativen Drucktechnik, die vor allem in der Automobilbranche und anderen Industriezweigen gewinnbringend eingesetzt werden kann. Unser profundes Know-how ist in jahrelanger Praxis gewachsen. Ganz wichtig ist es für uns, unsere Kunden so zu beraten und zu begleiten, dass sie potenzielle Konstruktionshürden schnell und unkompliziert überwinden können.“

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